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Lebenslauf und Anschreiben
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Lebenslauf wo unterschreiben 2026: Position und Pflicht

Lebenslauf: wo unterschreiben? Ganz unten, unter dem letzten Block, in einer Abschlusszeile mit Ort und Datum. Die Bundesagentur für Arbeit empfiehlt, dass Ort und Datum mit dem Anschreiben übereinstimmen. Pflicht ist die Unterschrift nicht, sie zeigt aber, dass der Lebenslauf aktuell ist. Bei...

Von Veröffentlicht: 22. Oktober 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Unterschrift gehört an das Ende des Lebenslaufs.
  • Die BA schreibt in ihren Tipps, dass es nicht unbedingt notwendig ist, den Lebenslauf zu unterschreiben.
  • Mit Datum und Unterschrift bestätigen Sie, dass Sie den Lebenslauf für diese Bewerbung durchgesehen haben und die Angaben stimmen.
  • Die BA ist hier eindeutig: Datum und Ort müssen in Lebenslauf und Anschreiben gleich sein.
  • Die Position der Unterschrift bleibt gleich, nur die Unterschrift selbst ist dann ein Bild.

Lebenslauf: wo unterschreiben? Ganz unten, unter dem letzten Block, in einer Abschlusszeile mit Ort und Datum. Die Bundesagentur für Arbeit empfiehlt, dass Ort und Datum mit dem Anschreiben übereinstimmen. Pflicht ist die Unterschrift nicht, sie zeigt aber, dass der Lebenslauf aktuell ist. Bei digitalen Bewerbungen fügen Sie eine eingescannte Unterschrift ein.

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Ende des Lebenslaufs stehen Ort, Datum und Unterschrift, Ort und Datum gleich wie im Anschreiben. Quelle: Bundesagentur für Arbeit.
  • Den Lebenslauf zu unterschreiben ist nicht unbedingt notwendig, kann aber zeigen, dass es sich um eine aktuelle Version handelt. Quelle: Bundesagentur für Arbeit.
  • Für E-Mail- und Online-Bewerbungen können Sie die Unterschrift einscannen und als Bild in die Datei einfügen. Quelle: Bundesagentur für Arbeit.
  • Die Unterschrift lässt sich als GIF-, JPG- oder PNG-Datei speichern und in Anschreiben und Lebenslauf einfügen. Quelle: planet-beruf.de.
  • Die gesetzliche Schriftform verlangt eine eigenhändige Namensunterschrift, sie gilt aber nur, wo ein Gesetz sie vorschreibt. Quelle: § 126 BGB.

Die kurze Antwort: ganz unten

Die Unterschrift gehört an das Ende des Lebenslaufs. Sie steht unter dem letzten inhaltlichen Block, meist unter den Kenntnissen oder Interessen. Davor stehen Ort und Datum. Bei einem zweiseitigen Lebenslauf unterschreiben Sie nur auf der letzten Seite, nicht auf jeder Seite.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) beschreibt diesen Abschluss in ihren Tipps zum Lebenslauf: Ort, Datum und Unterschrift stehen am Ende. Ort und Datum sollen im Lebenslauf und im Anschreiben gleich sein, und beide Dokumente werden unterschrieben.

Für die genaue Anordnung gibt es keine feste Regel. Drei Varianten sind üblich. Die Tabelle ist eine redaktionelle Übersicht.

VarianteAnordnungWann sie passt
Alles linksOrt und Datum, darunter die Unterschrift, darunter der Name in DruckschriftKlassisch, passt zu jedem Layout
ZweispaltigOrt und Datum links, Unterschrift rechts auf gleicher HöheWenn der Lebenslauf zweispaltig aufgebaut ist
Nur Unterschrift mit NameUnterschrift, darunter der getippte Name, Ort und Datum darüberBei sehr knappem Platz am Seitenende

Wichtig ist, dass die Zeile nicht allein auf eine neue Seite rutscht. Eine Unterschrift ohne Inhalt darüber sieht verloren aus. Kürzen Sie lieber einen Stichpunkt oder verschieben Sie einen Absatz.

Hand unterschreibt mit Kugelschreiber am Ende eines Dokuments, wie beim Lebenslauf unterschreiben
Bild von andibreit auf Pixabay

Ist die Unterschrift Pflicht?

Nein. Die BA schreibt in ihren Tipps, dass es nicht unbedingt notwendig ist, den Lebenslauf zu unterschreiben. Es kann aber ein Vorteil sein, weil Sie so zeigen, dass es sich um eine aktuelle Version handelt und dass alle Angaben stimmen.

Ähnlich äußert sich die BA zum Anschreiben: Eine gescannte Unterschrift ist grundsätzlich nicht erforderlich, gibt dem Anschreiben aber eine persönlichere Note. In manchen BA-Materialien heißt es dagegen knapp, der Lebenslauf solle eine eingescannte Unterschrift enthalten. Beides passt zusammen: Kein Arbeitgeber wird eine Bewerbung nur wegen der fehlenden Unterschrift ablehnen müssen, aber viele erwarten sie, weil sie in Deutschland üblich ist.

Unsere Empfehlung lautet deshalb: Unterschreiben Sie, wenn Sie einen Lebenslauf als Dokument verschicken, also als PDF oder auf Papier. Der Aufwand ist gering, und Sie gehen kein Risiko ein.

Warum die Unterschrift trotzdem sinnvoll ist

Die Unterschrift hat vor allem eine Signalwirkung. Mit Datum und Unterschrift bestätigen Sie, dass Sie den Lebenslauf für diese Bewerbung durchgesehen haben und die Angaben stimmen. So erklärt es auch die BA.

Ein zweiter Grund ist die Aktualität. Ein Lebenslauf mit einem Datum, das Monate zurückliegt, verrät, dass ein altes Dokument wiederverwendet wurde. Ein aktuelles Datum mit Unterschrift zeigt dagegen, dass Sie sich für genau diese Stelle die Mühe gemacht haben.

Drittens rundet die Unterschrift das Dokument optisch ab. Wie Sie dafür in Ihrer Textverarbeitung einen festen Platz anlegen, zeigt unser Beitrag Lebenslauf als Word Vorlage.

Ort und Datum: gleich wie im Anschreiben

Die BA ist hier eindeutig: Datum und Ort müssen in Lebenslauf und Anschreiben gleich sein. Wer am Montag das Anschreiben datiert und den Lebenslauf noch mit dem Datum der letzten Bewerbung verschickt, wirkt unaufmerksam.

Als Ort tragen Sie Ihren Wohnort ein, also den Ort, an dem Sie die Bewerbung schreiben. Das Datum ist der Tag, an dem Sie die Bewerbung abschicken. Übliche Formate sind „Musterstadt, 14.03.“ mit Jahr oder „Musterstadt, 14. März“ mit Jahr ausgeschrieben. Wählen Sie ein Format und verwenden Sie es in beiden Dokumenten.

In BA-Materialien findet sich außerdem der Hinweis, den Vor- und Nachnamen und das aktuelle Datum unter den Lebenslauf zu setzen. Der getippte Name unter der Unterschrift hilft, wenn die Handschrift schwer zu lesen ist.

Lebenslauf: wo unterschreiben bei der E-Mail-Bewerbung?

Die meisten Bewerbungen verschicken Sie heute digital. Die Position der Unterschrift bleibt gleich, nur die Unterschrift selbst ist dann ein Bild.

Die BA nennt zwei Wege für E-Mail- und Online-Bewerbungen. Sie können Ihre Unterschrift einscannen und als digitales Bild in die Datei einfügen. Oder Sie drucken die Seite aus, unterschreiben sie und scannen sie wieder ein. Der erste Weg ist praktischer, weil Sie die Bilddatei für jede Bewerbung wiederverwenden können.

planet-beruf.de, das Berufswahlportal der BA, erklärt in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, dass Sie die Unterschrift als GIF-, JPG- oder PNG-Datei scannen und speichern und dann als Bild in Ihre Dokumente einfügen können, zum Beispiel in Anschreiben und Lebenslauf.

So digitalisieren Sie Ihre Unterschrift

Die folgenden Schritte sind eine redaktionelle Anleitung.

  1. Unterschreiben. Nehmen Sie ein weißes, unliniertes Blatt und einen dunklen Stift. Unterschreiben Sie mehrmals und wählen Sie die schönste Version.
  2. Scannen oder fotografieren. Ein Scanner liefert das sauberste Ergebnis. Mit dem Smartphone gelingt es bei gleichmäßigem Tageslicht ohne Schatten.
  3. Zuschneiden. Schneiden Sie das Bild eng um die Unterschrift zu, damit kein grauer Rand bleibt.
  4. Speichern. Speichern Sie die Datei als PNG oder JPG. PNG eignet sich gut, wenn Sie einen transparenten Hintergrund möchten.
  5. Einfügen. Fügen Sie das Bild an der Stelle für die Unterschrift ein und passen Sie die Größe an. Etwa die Breite Ihres Namens in Druckschrift wirkt natürlich.
  6. Als PDF speichern. Exportieren Sie Lebenslauf und Anschreiben als PDF, damit das Bild an seiner Stelle bleibt.

Speichern Sie die Bilddatei Ihrer Unterschrift sicher. Schicken Sie sie nicht als einzelnen Anhang mit, sondern immer eingebettet im PDF.

Bewerbung auf Papier

Bei einer Bewerbungsmappe unterschreiben Sie den ausgedruckten Lebenslauf von Hand. Nutzen Sie einen Kugelschreiber oder Füller in Blau oder Schwarz. Unterschreiben Sie erst, wenn der Ausdruck fehlerfrei ist, damit Sie nicht mehrfach unterschreiben müssen.

Auch hier gilt: Ort und Datum sind getippt, die Unterschrift ist handschriftlich. Eine eingescannte Unterschrift auf einem Ausdruck ist bei der Papierbewerbung unüblich. Wer schon von Hand unterschreiben kann, sollte das tun.

Online-Formulare und Bewerberportale von Arbeitgebern

Viele Arbeitgeber lassen Bewerbungen über ein Formular auf ihrer eigenen Website einreichen. Hier gibt es oft gar keinen Platz für eine Unterschrift. Die BA schreibt dazu, dass bei einem Online-Formular mit Freitextfeldern eine digitale Unterschrift in der Regel nicht möglich und auch nicht nötig ist.

Wenn Sie im Formular einen Lebenslauf als Datei hochladen, nehmen Sie Ihre unterschriebene PDF-Version. Wenn Sie Ihren Werdegang direkt in Felder eintippen, entfällt die Unterschrift einfach.

Rechtlicher Hintergrund: Schriftform, elektronische Form, Textform

Viele fragen sich, ob eine eingescannte Unterschrift „rechtlich gilt“. Dafür hilft ein Blick ins Bürgerliche Gesetzbuch (BGB). Es kennt drei Formen.

FormVorschriftWas verlangt wird
Schriftform§ 126 BGBEigenhändige Namensunterschrift oder notariell beglaubigtes Handzeichen, wenn ein Gesetz die Schriftform vorschreibt
Elektronische Form§ 126a BGBName und qualifizierte elektronische Signatur, wenn sie die Schriftform ersetzen soll
Textform§ 126b BGBLesbare Erklärung auf einem dauerhaften Datenträger, in der die Person genannt ist

Quelle: gesetze-im-internet.de, §§ 126, 126a und 126b BGB.

Diese Formvorschriften greifen nach dem Wortlaut von § 126 BGB dann, wenn ein Gesetz die Schriftform vorschreibt. Ein Beispiel aus dem Arbeitsrecht ist die Kündigung: Nach § 623 BGB braucht die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses durch Kündigung oder Auflösungsvertrag die Schriftform, die elektronische Form ist ausgeschlossen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Außerordentliche Kündigung.

Der Lebenslauf ist nach unserer Einordnung kein solches formgebundenes Dokument, sondern eine Information für den Arbeitgeber. Das passt zur Aussage der BA, dass die Unterschrift nicht unbedingt notwendig ist. Eine eingescannte Unterschrift ist daher für den Lebenslauf völlig ausreichend. Dies ist eine allgemeine Einordnung, keine Rechtsberatung.

Die Unterschrift im Lebenslauf und im Anschreiben

Wenn Sie den Lebenslauf unterschreiben, unterschreiben Sie auch das Anschreiben. Die BA empfiehlt, beide Dokumente zu unterschreiben. Im Anschreiben steht die Unterschrift nach der Grußformel, zum Beispiel nach „Mit freundlichen Grüßen“, darunter Ihr getippter Name.

Nutzen Sie in beiden Dokumenten dieselbe Bilddatei und dieselbe Größe. So wirkt Ihre Bewerbung einheitlich. Ein Deckblatt braucht keine Unterschrift.

Beispiel für die Abschlusszeile (nur zur Veranschaulichung)

Das folgende Beispiel ist ausgedacht. So kann das Ende des Lebenslaufs von Frau Eva Beispiel aussehen:

Kenntnisse Sprachen: Deutsch Muttersprache, Englisch fließend (C1) EDV: Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramme

Musterstadt, 14.03. (mit aktuellem Jahr)

(eingescannte Unterschrift)

Eva Beispiel

Im Anschreiben vom selben Tag steht oben rechts ebenfalls „Musterstadt“ mit demselben Datum. Wie ein vollständiges Lebenslauf Beispiel mit allen Blöcken aussieht, zeigen wir in einem eigenen Beitrag.

Typische Fehler bei der Unterschrift

FehlerWarum er auffälltBesser
Altes DatumZeigt ein wiederverwendetes DokumentDatum für jede Bewerbung anpassen
Ort und Datum anders als im AnschreibenWirkt unaufmerksam, die BA rät zur ÜbereinstimmungBeide Dokumente gleich datieren
Unterschrift auf jeder SeiteUnüblich, unruhigNur auf der letzten Seite
Getippte Unterschrift in Schreibschrift-SchriftWirkt künstlichEchte Unterschrift einscannen
Grauer Rand um das BildSieht nach Kopie ausEng zuschneiden, heller Hintergrund
Unterschrift allein auf neuer SeiteWirkt verlorenInhalt kürzen, Zeile mitnehmen

Die Tabelle ist eine redaktionelle Zusammenstellung.

Unterschreiben mit Touchpad, Stift oder PDF-Programm

Statt zu scannen, können Sie auch direkt am Gerät unterschreiben. Viele PDF-Programme und Tablets bieten eine Funktion, mit der Sie mit dem Finger, einem Eingabestift oder dem Touchpad eine Unterschrift zeichnen und als Bild einfügen. Für den Lebenslauf ist das gleichwertig zu einer eingescannten Unterschrift, solange das Ergebnis sauber aussieht.

Eine qualifizierte elektronische Signatur brauchen Sie für den Lebenslauf nicht. § 126a BGB beschreibt sie für den Fall, dass die elektronische Form eine gesetzlich vorgeschriebene Schriftform ersetzen soll. Für eine Bewerbung ist das nicht vorgesehen, und die BA nennt die einfache eingescannte Unterschrift als üblichen Weg.

Achten Sie bei gezeichneten Unterschriften darauf, dass sie nicht zittrig oder verpixelt wirken. Wenn Ihnen das am Touchpad nicht gelingt, ist der Weg über Papier und Scanner meist besser.

Ihre Unterschrift als Bilddatei: vorsichtig umgehen

Eine Bilddatei Ihrer Unterschrift ist ein persönliches Merkmal. Gehen Sie damit so sorgfältig um wie mit einer Kopie Ihres Ausweises. Die folgenden Hinweise sind redaktionelle Empfehlungen.

Speichern Sie die Datei nur auf Ihren eigenen Geräten oder in einem geschützten Speicher. Laden Sie sie nicht auf unbekannten Websites hoch, die Ihnen eine „Gratis-Unterschrift“ oder Ähnliches versprechen. Verschicken Sie Ihre Unterschrift nie als einzelne Bilddatei, sondern nur eingebettet in Lebenslauf und Anschreiben als PDF. Ein PDF lässt sich zwar auch bearbeiten, aber die Unterschrift ist dort nicht so leicht herauszulösen wie aus einer losen Bilddatei.

Besondere Fälle

Bewerbung um Ausbildung, Praktikum oder Nebenjob

Auch Schülerinnen und Schüler schließen ihren Lebenslauf mit Ort, Datum und Unterschrift ab. Sie unterschreiben selbst. Es gelten dieselben Regeln wie für Erwachsene: gleiches Datum wie im Anschreiben, nur eine Unterschrift am Ende.

Initiativbewerbung

Bei einer Initiativbewerbung gibt es keine Stellenanzeige, aber die Form bleibt gleich. Gerade hier zeigt ein aktuelles Datum mit Unterschrift, dass Sie den Betrieb gezielt ausgewählt haben und nicht denselben Lebenslauf an viele Firmen schicken.

Lebenslauf für Behörden und Anträge

Manchmal brauchen Sie einen Lebenslauf nicht für eine Bewerbung, sondern für einen Antrag, etwa für die Anerkennung eines ausländischen Berufsabschlusses. Hier kann die zuständige Stelle eigene Vorgaben machen. Lesen Sie die Hinweise der Behörde genau. Wenn dort eine Unterschrift verlangt wird, unterschreiben Sie wie gewohnt am Ende.

Bewerbung im Ausland

In anderen Ländern gelten für den Lebenslauf teils andere Gepflogenheiten, auch bei der Unterschrift. Richten Sie sich nach den Erwartungen im Zielland und, wenn vorhanden, nach den Vorgaben in der Stellenanzeige. Für Bewerbungen in Deutschland bleibt die Abschlusszeile mit Ort, Datum und Unterschrift der übliche Standard.

Checkliste vor dem Absenden

PrüfpunktErledigt, wenn
PositionUnterschrift steht am Ende der letzten Seite
OrtWohnort, gleich wie im Anschreiben
DatumTag des Versands, gleich wie im Anschreiben
UnterschriftEcht, gescannt oder gezeichnet, sauber zugeschnitten
NameGetippter Vor- und Nachname unter der Unterschrift
AnschreibenEbenfalls unterschrieben, gleiche Bilddatei
DateiAls PDF gespeichert, Bild an der richtigen Stelle

Die Checkliste ist eine redaktionelle Zusammenstellung auf Grundlage der Tipps der Bundesagentur für Arbeit.

Wie groß soll die Unterschrift sein?

Eine feste Größe gibt es nicht. Als Faustregel von uns: Die Unterschrift sollte etwa so breit sein wie Ihr Name in der normalen Schriftgröße des Lebenslaufs, höchstens etwas breiter. Eine riesige Unterschrift dominiert die Seite, eine winzige wirkt unsicher. Lassen Sie über und unter der Unterschrift etwas Abstand, damit sie nicht an Ort, Datum oder dem getippten Namen klebt. Prüfen Sie das Ergebnis im fertigen PDF in Originalgröße, nicht nur in der verkleinerten Vorschau.

Fünf Missverständnisse rund um die Unterschrift

„Ohne Unterschrift ist der Lebenslauf ungültig.“ Das stimmt nicht. Ein Lebenslauf ist kein Vertrag, der erst mit der Unterschrift wirksam wird. Die BA bezeichnet die Unterschrift ausdrücklich als nicht unbedingt notwendig.

„Eine eingescannte Unterschrift ist unseriös.“ Auch das stimmt nicht. Für E-Mail- und Online-Bewerbungen nennt die BA genau diesen Weg. Unseriös wirkt eher eine schlecht zugeschnittene oder verpixelte Datei.

„Man unterschreibt jede Seite.“ Nein. Die Unterschrift steht einmal am Ende. Seitenzahlen in der Fußzeile helfen bei mehreren Seiten mehr als zusätzliche Unterschriften.

„Das Datum muss das Datum der Erstellung sein.“ Nicht ganz. Entscheidend ist der Tag, an dem Sie die Bewerbung abschicken. Wenn Sie den Lebenslauf eine Woche vorher fertig hatten, passen Sie das Datum vor dem Versand an, damit es zum Anschreiben passt, wie es die BA empfiehlt.

„Eine Schreibschrift-Schriftart ersetzt die Unterschrift.“ Technisch ist der Name dann zwar in geschwungener Form da, aber jeder erkennt die Schriftart. Eine getippte Pseudo-Unterschrift wirkt künstlicher als gar keine. Wenn Sie keine Möglichkeit zum Scannen haben, lassen Sie die Unterschrift lieber weg und setzen nur Ort, Datum und Namen.

Eine Hauptversion pflegen

Damit Sie nicht bei jeder Bewerbung neu anfangen, lohnt sich eine Hauptversion Ihres Lebenslaufs mit festem Platz für Ort, Datum und Unterschrift. Für jede neue Bewerbung passen Sie Inhalte und Datum an und speichern eine neue PDF. Wie Sie den Lebenslauf von Grund auf anlegen, zeigt unser Beitrag Lebenslauf erstellen. Tipps zu Formulierungen und Stil finden Sie unter Lebenslauf wie schreiben.

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Aktuell gibt es 20.497 offene Stellen in Deutschland, Stand 22. Oktober 2026. Ist der Lebenslauf unterschrieben, finden Sie passende Stellen in Deutschland auf Dev Global Jobs.

Häufige Fragen

Lebenslauf: wo unterschreiben, oben oder unten?

Unten, am Ende des letzten Blocks, zusammen mit Ort und Datum. Die Bundesagentur für Arbeit beschreibt Ort, Datum und Unterschrift als Abschluss des Lebenslaufs.

Muss ich den Lebenslauf unterschreiben?

Nein. Die BA schreibt, dass es nicht unbedingt notwendig ist. Es kann aber ein Vorteil sein, weil die Unterschrift zeigt, dass die Version aktuell ist und die Angaben stimmen.

Reicht eine eingescannte Unterschrift?

Ja. Für E-Mail- und Online-Bewerbungen nennt die BA genau diesen Weg: Unterschrift einscannen und als Bild in die Datei einfügen.

Welches Datum gehört unter den Lebenslauf?

Das aktuelle Datum, an dem Sie die Bewerbung abschicken. Laut BA müssen Ort und Datum in Lebenslauf und Anschreiben gleich sein.

Muss ich bei zwei Seiten zweimal unterschreiben?

Nein. Die Unterschrift steht nur einmal, am Ende der letzten Seite.

Brauche ich bei einem Online-Formular eine Unterschrift?

In der Regel nicht. Die BA schreibt, dass eine digitale Unterschrift in einem Online-Formular mit Freitextfeldern meist weder möglich noch nötig ist.

Quellen

  1. Bundesagentur für Arbeit, Den perfekten Lebenslauf erstellen, accessed 5 Oct 2026
  2. Bundesagentur für Arbeit, Bewerbung schreiben, accessed 5 Oct 2026
  3. Bundesagentur für Arbeit, Das perfekte Anschreiben erstellen, accessed 5 Oct 2026
  4. Bundesagentur für Arbeit, Orientierungshilfe zur Erstellung von Bewerbungen: Praktische Bewerbungstipps (PDF), accessed 5 Oct 2026
  5. Bundesagentur für Arbeit, Workshop E-Mail-Bewerbung (PDF), accessed 5 Oct 2026
  6. planet-beruf.de (Bundesagentur für Arbeit), Schritt-für-Schritt-Anleitung: Digitalisiere deine Dokumente, accessed 5 Oct 2026
  7. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 126 Schriftform, gesetze-im-internet.de, accessed 5 Oct 2026
  8. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 126a Elektronische Form, gesetze-im-internet.de, accessed 5 Oct 2026
  9. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 126b Textform, gesetze-im-internet.de, accessed 5 Oct 2026
  10. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), § 623 Schriftform der Kündigung, gesetze-im-internet.de, accessed 5 Oct 2026

Verfasst von der Redaktion von Dev Global Jobs. Zuletzt geprüft: 20. Oktober 2026.

Quelle: Dev Global Jobs, aktualisiert am 22. Oktober 2026

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